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Sonne
macht Schule
Powerpoint-Präsentation



Prof.
Dipl.-Ing. Rudolf Jauschowetz,
Solarexperte
Ing.
Werner Rauscher, Solarpionier
Fachkraft für
die Solartechnik = SOLARTEUR Ausbildung
Für die Solarbranche, die jährlich
tausend neue Arbeitsplätze in Europa bringt, muss es
auch eine spezialisierte Fachkräfteausbildung geben.
Diese Ausbildung sollte in jedem Land bereits in der
Grundausbildung erfolgen. Damit der Markt entsprechend
stimuliert (Beispiel Solares Entwicklungsland) bzw. auch
entsprechend befriedigt werden kann (Beispiel BRD), muss
die Ausbildung vor allem als Weiterbildungsmaßnahme für
bereits vorhandene Arbeitskräfte (Monteure, Meister,
Ingenieure) rasch etabliert werden - idealerweise an
einer technischen Schule, welche beide Bildungswege
abdecken kann.
Die Lehrinhalte wurden innerhalb des
LEONARDO – EU Programmes seit 1994 innerhalb des
Solarteurschulen – Netzwerkes stetig weiterentwickelt.
Somit steht heute allen Solarschulen ein international
abgestimmtes, handlungsorientiertes Unterrichtskonzept
zur Verfügung. Die ersten SOLARTEUR – Schulen sind in
Wien – München – Stuttgart – und Münster entstanden.
Zwischenzeitlich sind in Deutschland, Österreich,
Griechenland, Polen, Holland und Italien weitere 18
Solarschulen errichtet worden . Demnächst gehen in
Ungarn, Slowenien und Kanada weitere Schulen in Betrieb.
Der hohe Qualitätsstandard der einzigartigen Ausbildung
wurde durch das renommierte, amerikanische ISPQ -
Institut, Florida ausgezeichnet und international
zertifiziert.
Die SOLARTEUR – Ausbildung wurde 1993
vom Solarpionier Ing. Werner Rauscher gegründet und
beruht auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen
Theorie und Praxis. Das Lehrprinzip lautet:
„Durch Angreifen
schneller Begreifen“, so der pädagogische
Konsulent Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Jauschowetz. Die
Ausbildung erfolgt daher überwiegend an standardisierten
Demonstrationsanlagen und Laborplätzen, wo praktische
Arbeiten durchgeführt werden.
Im Wesentlichen werden folgende
Spezial-Fachgebiete unterrichtet:
·
Solarthermie
·
Photovoltaik
·
Windkraft
·
Wärmepumpen
·
Biomasse
Weiters sind ökologisches Marketing und
eine Verkaufsschulung für den Solarmarkt Teil der
Ausbildung.
Das Ziel ist die Vermittlung von
gewerbeübergreifendem Know How durch Praktiker. Der
Absolvent soll das Energie-Problem des Kunden
ganzheitlich erfassen und eine individuell abgestimmte
Planung und Installation durchführen können. So wird dem
Wunsch des Kunden nach dem Grundsatz:
"Alles aus einer Hand",
nachhaltig entsprochen.
„Wir bilden
Fachkräfte aus“
Der Einsatz Erneuerbarer Energien
benötigt ein vernetztes Denken. Im 21. Jahrhundert wird
das Zunftwesen des Mittelalters durch neue Strukturen
überwunden. Die grenzenlose Wirtschaft erfordert auch
ein grenzenloses Arbeiten zwischen den verschiedensten
Gewerken. Die Kooperation zwischen Wirtschaft,
Berufsausbildung und Forschung muss funktionieren. Nur
dann kann die größte Herausforderung der Menschheit seit
der Mondlandung, nämlich die Umsetzung des
Energiewandels von fossilen zu Erneuerbaren Energien,
erfolgreich bewältigt werden. Die Zeit drängt !
SOLARTEUR
®
Für den gut ausgebildeten Fachmann in
diesem aufstrebenden Wirtschaftszweig der Erneuerbaren
Energien, wird ein gesicherter Arbeitsplatz
bereitstehen. Um der Wirtschaft schnell
Solar-Installateure zur Verfügung stellen zu können, ist
es erforderlich die berufliche Fortbildung in
Solarteur-Lehrgängen zu forcieren. Dabei werden
vorhandene Arbeitskräfte wie Elektriker, Installateure
oder technisch verwandte Berufe weiter spezialisiert.
Diese Spezialisierung macht diese Berufsbilder für die
Jugend wieder attraktiv – eine echte Zukunftsvision mit
interessanter Tätigkeit vom Planer bis zur Errichtung
von Anlagen, z.B. Wärmepumpen- und Solaranlagen,
Photovoltaiksysteme oder Biomasseheizungen mit der
dazugehörigen Anlagenoptimierung.
Ausbildungsmodalitäten
In einer Eingangsbefragung der Bewerber
wird der Umfang des vorhandenen Grundwissens für
Heizungstechnik bzw. Elektrotechnik abgefragt.
Lehrgangsmodule
Grundlagen Heizung oder
Elektrotechnik 60 LE /Lehreinheit (teaching
units)
Ökologisches
Marketing 20
LE
Fachmodul 1 Solarthermie
40 LE
Fachmodul 2
Photovoltaik
40 LE
Wahlmodul 3 Biomasse oder
Wärmepumpe 40 LE
EDV-und
Simulationsprogramme 20
LE
Summe
220 LE
Abschlussprüfung in Theorie und Praxis
mit Zertifikat
Die Theorieinhalte können heute schon
mit einem modernen SOLARTEUR e-learning Programm
vermittelt werden.
In mittlerweile über 20 Solarschulen
Europas wurden im letzten Jahrzehnt mehr als 3.000
SOLARTEURE ausgebildet. Diese Ausbildung ist
international patentrechtlich geschützt und durch seine
laufende Aktualisierung die modernste Ausbildung für
„Fachkräfte der
Erneuerbaren Energien“.
Wie werde ich
Solarschule ?
Die Solarschulen werden
franchise-ähnlich vom Lizenzgeber mit
Gebietsschutz vergeben.
1.
Kontakt der Schule mit dem
Lizenzgeber
2.
Überprüfung der
Marktmöglichkeiten für Erneuerbare Energien
(Rahmenbedingungen)
3.
Informationsveranstaltung
für Schulen und Institutionen
4.
Lokalisierung einer
modernen, technischen Schuleinrichtung im Bereich
Elektrotechnik, Installationstechnik mit entsprechendem
Einzugsgebiet
-
Qualitätssicherung durch Evaluierung
der Schulinstitution
6.
Angeboterstellung für das
Gesamtpaket SOLARTEUR
7.
Festlegen der
Finanzierungsmöglichkeiten
8.
Auftragserteilung der Implementierung einer SOLARTEUR
–Schule in die bestehende Schuleinrichtung mit
Demoanlagen, Laborplätzen, Train the Trainer Programm,
Lehrpläne, Unterrichtsdokumentation (Skriptum),
internationaler Markenschutz, Integration in das
SOLARTEUR- Schulnetzwerk inkl. Internetauftritt (www.solarteur.net;
www.solarteur.com
)
„Energie der
Zukunft“ mit Erneuerbaren Energien
Um ein freies, nachhaltiges
Wirtschaftsystem zu erreichen, wird sich dieses von der
Abhängigkeit von zentralen Energiesystemen ( Öl und Gas)
lösen müssen. Durch die rasche Abnahme der Öl- und
Gasreserven – bedingt durch den immer größer werdenden
Energiehunger Amerikas, Chinas und Indiens - wird der
Ölpreis von derzeit ca. EUR 55,-- pro Barrel in
spätestens (nur) 8-10 Jahren(!!) auf mehr als EUR
100,--/Barrel ansteigen. Dann können wir uns das Öl zum
Verheizen bzw. Autofahren nicht mehr leisten !
Die einzige Alternative dazu ist der
Ausstieg aus dieser CO2-Produktion aus
fossilen Energieträgern - zum Schutz unserer Umwelt und
zur Erhaltung des Blauen Planeten für nachfolgende
Generationen. Die Zukunft gehört den dezentralen,
unabhängigen Energieversorgungseinrichtungen, gestützt
auf lokale Ressourcen. Die Stadt Güssing hat als
erste, energieunabhängige (Klein)Stadt Europas (ca.
4.400 EW) dafür den Beweis erbracht. Über 700 (!) neue
Arbeitsplätze sind durch diesen neuen Weg entstanden.
Der Bezirk Güssing wird in Kürze den Beweis
bestätigen: Der Bezirk mit ca. 27.000 Einwohnern hat
bisher Gas, Öl und Treibstoff im Wert von rund.
40 Millionen EUR
jährlich importiert. Das Geld ist ins Ausland
abgewandert. Ab nun erhält die Region die lokale
Wertschöpfung. Die Kaufkraft wird erhöht, neue
Arbeitsplätze entstehen, der Ökoenergie-Tourismus wird
weiter angekurbelt (mehr als 400 Ökotouristen pro
Woche!). Die Region wird in die Lage versetzt, den
Energiepreis selbst zu bestimmen. Damit entstehen neue
Industrieansiedlungsprojekte, denn die Energiepreise
können unabhängig vom internationalen Ölpreis der
Industrie günstigst angeboten werden. Das ist
nachhaltige, lokale Förderung für Industrie- und
Gewerbebetriebe. Diese Region liegt im Südburgenland
ohne Anschluß an Eisen- oder Autobahn. Eine aktive
„Kreislaufwirtschaft“ hat im Südburgenland bereits
begonnen. Unsere Jugend hat wieder Perspektiven !
Wie sagt der Solarschulleiter Willi
Kirchensteiner, Solarteur - Leaderschule München:
„Nichts ist so stark,
wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist !“
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